MAXENS  (mal wieder)  IN  LONDON   

Ein Musical Reisebericht von Vampy und Max

 

 

 

Also, fangen wir mal gaaaz am Anfang an, dort wo unsere beschwerliche und komplizierte Anreise begann: Bei Max´ Allergie gegen Wecker !

 

 

 

 

 

1.Tag (Mittwoch)

Die Anreise

 

Wir sollten bereits um 6:00 Uhr am Flughafen sein, aber Max hat in einer Reflexreaktion beide Wecker ausgeschaltet. Wir wurden also erst um 6:15 wach. Schreck Also, Rein in die Klamotten, --- falsche Hose, falsche Jacke, egal ---  wenn der Flieger 1,5 Stunden Verspätung hätte schaffen wir das ja noch.

Wir haben es natürlich nicht geschafft aber Glück im Unglück, den wir konnten gegen einen kleinen Obolus auf den nächsten Flug umbuchen, der uns um 9:20h nach Standsted bringen sollte. Wir wollten schon zum Gate, da kommt die Meldung, dass der Flug Verspätung hat und erst um 9:50h gehen sollte, und deshalb sind wir noch ein bisschen Spazieren gegangen, um dann um 9:15h wieder im Terminal zu sein.

Megaschreck Zwischenzeitlich haben die sich entschlossen doch um 9:20h zu fliegen und die Durchsage „LAST CALL ... TO LONDON STANDSTED“ verhieß nichts Gutes. Also die Beine in die Hand genommen, durch die Sicherheitskontrolle und von wildem Fluchen begleitet an der Schlage vor der Passkontrolle vorbei zum Gate. Wir waren die letzten die in das Fluggerät einstiegen und total erledigt. Wir landeten ca. 1 Stunde später in London Standsted.

Dann ging erst mal alles gut und wir sind auch direkt vom Flughafen zum Leicester Square zum TKTS (vormals The Half Price Ticket Booth ) gefahren und die Musicals für Mittwoch gecheckt, und was sehen unsere erstaunten Augen ??? Da gabs ja LesMis freuuuuu Dies war erstaunlich, denn Les Mis war noch nie am TKTS und auf die Tickets gab es auch nur 25 %. Die Abendshow war schon mal gerettet :-))

Nun aber zum Hotel, dazu sollten wir die Adresse bei einem anderen Hotel in der Gloucester Road erfahren. Da wir nicht mit 100 Kg Gepäck durch die halbe Stadt rennen wollten hat Max angerufen und mit einer (wahrscheinlich) Chinesin ein interessantes Gespräch geführt. Max fragte nach dem entgültigen Hotel.. Antwort Gloucester Road. Max: Ne,Ne, nicht Ihre Position, unser Hotel. Antwort: Glouster Road, Majesty Hotel. Verdammte Hacke, spricht Max denn Chinesisch oder was ? Nach einigem Hin und Her hat dann die Lady verraten, das wir zum Hollyday Inn Bloomsbury sollen, das kannten wir schon. Also nichts wie ab ins Hotel, schnell ausgepackt und dann ab in die City :-) Nach einem Bummel durch den Leadenhall Market inklusive Seitenstrassen und St. Katherines Dock, haben wir auch der Themse „Guten Tag“ gesagt ;-)

Wir waren endlich wieder in „unserem“ London ggg

 

 

 

             

 

1.Tag (Mittwoch)

 

Les Mis gehört sozusagen schon zum Standard Programm unserer London Trips und wir waren wieder vollauf begeistert. Wir wollten jetzt hier nicht wieder die Story erzählen, die wird wohl jeder in Ihrer Komplexität und Genialität kennen.

 

Wir hatten die gleiche Cast wie das letzte Mal, wobei eine deutliche positive Veränderung zu spüren war. Jason McCann hat die Rolle des Enjolras nun perfektioniert und auch Hans-Peter Janssens war als Valjean hervorragend. Erstaunlich war der besonders überschwängliche aber gerechtfertigte Applaus für Michael McCarthy als Javert. Dies ist insofern erstaunlich, weil die Rolle meistens vom Publikum negativ bewertet wird. Unglücklicherweise haben die immer noch keine perfekte Fantine und die Eponine. Allerdings haben wir schon deutlich schlechtere gesehen. Aber alle Darsteller waren dennoch on High Level und nicht zu vergleichen was man z.T in Old Germany zu sehen bekommt. Also, z.Zt lohnt es sich besonders sich Les Misérables anzusehen. :-)))

 

 

Der Pub neben dem Palace Theater war auch noch da, und so konnten wir dann glücklich, zufrieden und total müde und geschafft in unser Bettchen fallen ggg

 

 

 

 

 

2. Tag (Donnerstag)

Tickets-finden / Recreation

 

Nach dem Frühstück sind wir sofort zum Ticket-Booth, um zu sehen, was es gibt.....Es gab nichts *seufz* zumindest nichts, was wir nicht schon gesehen hätten, oder wo es uns hingezogen hätte. Deshalb auf zu den Theaterkassen. Direkt um die Ecke liegt das Prince of Wales Theater, dort läuft "The Full Monty" das wollten wir eh sehen, also haben wir uns Karten für abends gesichert. Wo wir schon mal dabei waren, sind wir auch schnell zum Palladium, um uns für Samstags Karten für „Chitty Chitty Bang Bang“ zu sichern, aber SCHOCK, das Musical ist Samstags bis September ausverkauft *seufz*. Na Ja, nachdem wir die Show-Fotos gesehen haben, waren wir auch nicht mehr ganz so überzeugt, dass es unser Stil ist, aber für Sommer werden wir uns wohl frühzeitig Karten sichern. Was tut man nicht alles für Michael Ball ? ;-)))

Wir hatten noch viel Zeit bis abends, und entschlossen uns deshalb Londons neueste outdoor Attraktion anzusehen: Das Wetland Centre. Dies ist eine neue Art von stadtnaher Erholung plus Umwelt und Tierschutz. Bei Hammersmith wurde ein riesiges Feuchtgebiet angelegt, und die entsprechenden Tierarten angesiedelt. Es hat uns sehr gut gefallen, aber man kann es wirklich nur an Ruhe- und Tierliebhaber weiterempfehlen. Wer nur einen Kurztrip nach London plant, findet bestimmt interessantere Attraktionen :-). Nachdem die Wetlands nachmittags ihrem Namen alle Ehre gemacht hatten, und es anfing zu schütten, sind wir wieder ins Hotel zum Umziehen, und dann ab zu "The Full Monty"

 

 

 

 

 

2. Tag (Donnerstag)

Dieses Musical ist in seiner Art Geschmacksache, über den sich bekannterweise nicht Streiten lässt. Aber uns Beiden hat die Gaudi um die Clique Arbeitsloser, die eine Stripper Show auf die Beine stellen wollen absolut gefallen. Das obwohl Max nicht auf nackte Männer steht. Die Story ist relativ einfach und ohne besonderen Tiefgang, aber das hat die Show auch nicht nötig. Es ist eben eine witzige Komödie mit vielen Gags, Ironie und der Message, das man alles schafft wenn man nur will und wenn man hart daran arbeitet.

 

Kurz zur Story:

Jerry ist Arbeitslos und geschieden und weil er die verabredeten 700$ Unterhalt nicht zahlen kann verbieten ihm seine Frau und deren Freund seinen Sohn zu sehen. Jerry ist als Looser abgestempelt, aber er würde gerne seinem Sohn beweisen, dass er keiner ist. Als Jerry zusammen mit seinem Freund Dave einen unfreiwilligen Zusammenstoß mit einem Stripper hat und feststellt, was der an Gage einnimmt, will er auch eine Stripper-Show auf die Beine stellen und Dave, ebenfalls arbeitslos, muss natürlich mitmachen. Nun sammeln sich nach und nach die Leute, die das Stripper-Team bilden sollen. Sie treffen Malcom, der mal eben versucht sich das Leben zu nehmen und retten ihn versehentlich. Harold, Ex-Manager von Jerry´s und Dave´s ehemaligem Brötchengeber, ( Harold wurde auch gefeuert) wird zwangsverpflichtet, weil er als exzellenter Tänzer auch das Training machen soll. „Horse“ (ein alter Schwarzer Mann) wird in einem Casting in Lagerhalle einer angeworben ebenso wie Ethan, der außer, dass er ein riesiges Ding hat, tendenziell nichts bis gar nichts kann  ImmerNochTränenVorLachenInDenAugenHaben

 

Eine Supertruppe: Dick, alt, blöd..... dementsprechend gestalten sich auch die Proben, echt zum totlachen gggg Dann ist es soweit der Auftritt naht, aber die Karten verkaufen sich nicht. Die Ladies sagen: „Wieso sollen wir für gewöhnliche Männer Geld ausgeben, ja wenn Ihr die Chippendales wärt...“ zum Erstaunen seiner Teamkollegen verspricht Jerry den Ladies, dass „The Hard Metall“, wie sie sich nennen, mehr geben als die Chippendales, nämlich alles ausziehen, also „The Full Monty“. Die Bude ist ausverkauft, aber dann bekommt gerade Jerry Fracksausen und lässt die anderen im Stich. Erst als sein Sohn ihm sagt, dass er ihn als Looser sieht wenn jetzt kneift, kehrt er auf die Bühne zurück und eine super witzige und fetzige Stripp-Show beginnt gg Als dann die Jungs nur noch die Schiesser Feinripp anhaben und Schluß machen wollen, gibt es Tumult, weil Jerry den „Full Monty“ versprochen hat. Und den machen die dann auch und das ist echt der Knüller, weil dann 6 Männer total nackt auf der Bühne stehen, ohne etwas zu verdecken. Vielleicht ist dies für die Ladies doch etwas enttäuschend, weil durch die geni(t)ale Lichtregie (Bühnenlicht nur von hinten, Auditorum dunkel) keine Details zu sehen sind.

 

Wir hätten nicht gedacht, dass uns das soviel Spaß machen würde eine Show um Stripper zu sehen, aber wir haben uns köstlich amüsiert. Diese Show ist jedem zu empfehlen, der nicht in zölibatischer Prüderie lebt. Aber dies muss jeder selbst entscheiden. Im Publikum gab es von tosendem Applaus bis verschämtem Dasitzen alle Reaktionen. Wir empfehlen die Show, denn Lachen ist gesund :-)))

Max hat es so gut gefallen, dass er sich gleich ein Skinny Fit T-Shirt für seinen Luxuskörper gekauft hat prust  (Abb Slim Fit T-Shirt „The Full Monty; DROP Everything)

 

 

 

 

3. Tag (Freitag)

 

Harrods KnightbridgeNach einem mehr oder weniger ausgiebigen Frühstück, haben wir uns in die Stadt begeben um einfach herum zu bummeln. Am Covent Garden haben wir kontrolliert, ob noch alles beim Alten ist gg und zum Lunch haben wir uns in Richtung Harrods aufgemacht, in der Hoffnung etwas essbares in der Food Hall zu finden. Laut Max haben die ja so viele tolle Fressalien, aber wir bezweifeln ernsthaft, dass dies alles genießbar ist gg. Mit Putenbrust und Lammbraten bewaffnet sind wir dann um die Ecke in den Hyde Park um einen gemütlichen Lunch unter strahlender Sonne abzuhalten. Dann ging unser Rundgang weiter und wir sind zum Museumsviertel gelatscht um einige Museen zu besuchen und dann zu Fuss gemeinsamesSockenqualmen zum Leicester Square zurückzukehren. London ist eine wunderbare Stadt  zum wandern, denn überall gibt’s was zu entdecken. Und wir finden immer wieder etwas Neues :-)) (Abb Harrods, Knightbridge)

 

 

 

Jetzt mussten wir aber los, um nach Bromley (weiss der Geier wo das ist) zur Abendshow zu kommen. In der Info von Ticketmaster stand in etwa drin: Ab Viktoria Station zur BR (British Rail) Station Bromley South und dann mit Bus Linie (61,231,...) zum Theater. Also zum Victoria Station und bei der Auskunft fragen. An der Tube Auskunft fragten wir dann: „Wie kommen wir nach Bromley South? “ Gegenfrage: „Mit dem Bus ?“ AW –Maxens : “Ähm. Ja achselzucken“. AW-Assistant. „Dann müsst ihr zu Busbahnhof“. Ja, das war ja sehr präzise und wir haben den Busbahnhof auch gleich gefunden. Allerdings gab es keinen Bus, der nach Bromley South fährt. Fragen wir doch mal die BUS-Auskunft. Die war allerdings nicht besetzt, deshalb sind wir zur Transportation Auskunft und nach 15 Min Schlangestehen: „Wie kommen wir nach Bromley South? “ AW: „Da müsst Ihr zur Main-Line Ticket Auskunft.“ Wieder sehr präzise, aber wir haben dann die Main-Line Schlage direkt gefunden. Frage: „Wie kommen wir nach Bromley South ?“ AW: „Hin- und Zurück ?, 7.50 Pounds“. Innerlichjubeln Wir haben es jetzt, es gibt doch jemanden der uns nach Bromley bringen kann und auch offensichtlich zurück. Da wir noch unsere Zonen-Karten für Zone 1 und 2 hatten, die für die Bahntickets angerechnet wurden, mussten wir lediglich 2,50 Pound bezahlen und hatten unsere Tickets für die Main-Line. Nach einiger Verwirrung fanden wir auch tatsächlich den Bahnsteig und nach weiteren Irritationen wegen der Kombination Zonen-Tickets und Main-Line Tickets saßen wir dann endlich im Zug nach Bromley South. Die Fahrt dauerte etwa 25 Min (non-Stop). Die spätere Rückfahrt dauerte allerdings länger, weil der Zug an jedem Hühnerstall hielt. Aber wir waren dann endlich in Bromley, einem wunderschönen Ort, weit weg von der City, um vielleicht die beste Show (außer LesMis) unseres London Trips zu sehen. (Abb: Churchhill Theater, Bromley)

 

 

 

 

3. Tag (Freitag)

 

Wir hatten uns schon furchtbar auf das Stück gefreut, das vor 1 1/2 Jaren im Westend eingestellt wurde, und nun als Tournee durch ganz GB unterwegs ist. Und wir wurden nicht enttäuscht :-))).

In der Show wurde einiges umgestellt, und die Story ist dadurch intensiver und schlüssiger geworden. Whistle handelt von einer Familie mit drei Kindern, die gerade ihre Mutter verloren haben. Im Staatsgefängnis bricht ein Häftling aus, und die Kinder finden in ihrer Scheune einen an Händen und Füssen verwundeten Mann. Sie halten ihn für Jesus, und wollen ihn vor den Erwachsenen retten. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf..

In der neuen Version, wurden einige alte Songs gestrichen, es gibt einen neuen Titel: "The Gang" und „Unsettled Scores“ ist jetzt im 2. Akt als „So Many Cries“ zu hören. Die Personen werden deutlicher als "gut" und "böse" gekennzeichnet. The Man (Häftling/Jesus) wird nicht mehr nur als gut dargestellt, sondern er zeigt auch seine dunklen Seiten deutlicher.

Es war einfach toll, die ganzen schönen Lieder noch einmal live zu hören, vor allem: den Titelsong Whistle down the wind, No matter what, A kiss is a terrible Thing to waste, unsettled scores usw, um nur einige zu nennen.

Bei diesem Musicalbesuch ist uns vor allem auch eins aufgefallen: Bei all dem Spass und der Freude, die man in den neuen Fun-Shows auch hat, ist es für uns doch am schönsten, wenn ein Musical eine richtige Geschichte erzählt, die dann mit passenden Liedern "illustriert" ist. Das geht bei den neueren Produktionen leider etwas verloren.

Wir geben der neuen Version von Whistle auf jeden Fall gute Noten, und hoffen sehr, das es noch mal im Westend auftaucht :-))

 

 

Queen Elizabeth II

 
4. Tag (Samstag)

 

Am Samstag Morgen, haben wir uns, nachdem wir die Tickets für Taboo besorgt haben, wieder zu den schönen Ecken in London aufgemacht. Dabei ist uns erst richtig aufgefallen, was die Engländer alles wegen dem „Golden Jubilee“ treiben. Max hatte sich schon gewundert, warum einige Doppeldecker Busse anstatt Rot in Gold glänzten. Wir haben dann auch bemerkt, dass sogar unsere Tube Map einen goldfarbenen Rand hatte. Die Vorbereitungen für das 50 jährige Thronjubiläum von Lizzy waren an einigen Dingen ganz deutlich zu spüren. Zwar gab es diesmal keine Bombenalarme, wie bei Queen Mums 100stem B-Day, aber das Sicherheitspersonal in der Underground war überall verstärkt worden. Wir haben dem Lustigen Treiben im Green Park zu geschaut, wo die Bühne und die Anlagen für das Rockkonzert aufgebaut wurde. (Abb: Queen Elizabeth II)

 

 

 

Dann sind wir noch  zum London Transport Museum. Und dort geschah es! Unglaublich! Wir haben das Poster gefunden, das wir schon seit 2 Jahren in London suchen : „Piccadilly Line Above Ground“ megafreu Vampy hat sich so gefreut, dass sie sogar eine Frau, die auch nach Posters suchte in den Ruin getrieben hat lol Diese, offensichtlich etwas kurzsichtige Lady, fragte, was den so ein Poster kostet, weil sie den Preis nicht erkennen konnte. Vampy sagte £1,50 und die Lady begann wie wild Posters ein zusammeln. Hätte die lieber Max, der nicht so blind wie Vampy ist, den ein Poster kostete £7,50. Na ja, die Lady hat es dann bestimmt an der Kasse gemerkt prust (Abb: London Transport Museum)

 

 

 

 

 

 

4. Tag (Samstag)

(Afternoon performace)

Eigentlich wollte Max ja wegen seiner "Closer to heaven" -Erfahrungen nicht so gerne in Taboo, aber da "We will rock you" nun mal ausverkauft war, ist ihm nichts anderes übrig geblieben ;-). Wir also rein in das Theater und die erste positive Überraschung war das Klima dort. Nichts von schwülstiger Athmosphäre, sondern die ganze Deko und die Bühne erinnerten eher an ein Cabaret, mit Bar an der Ecke. Da die Bühne vorne nur 30 cm hoch war, und wir in der ersten Reihe sassen, waren wir sofort mitten drin im Geschehen.

Die Story ist etwas verworren, und handelt von den verschiedenen Charakteren, die sich in den 80ern in der Club-Szene Londons hervorgetan haben: der Performancekünster Leigh Bovery, Steve Strange, Marylin und alles, was sich damals "New Romantics" nannte. Der Hauptstrang dreht sich aber um den jungen Fotografen Billy, der seinem trostlosen Elternhaus enflieht, um in der City von London sein Glück zu suchen. Dort trifft er Kim, die ihn mit nach Hause nimmt, wo auch George lebt. Billy verliebt sich in Kim, aber George verliebt sich gleichzeitig auch in Billy. Letztendlich gewinnt Boy George Billy für sich, lässt ihn jedoch auf dem Gipfel seiner Karriere wieder fallen, weil er seine Drogensucht nicht unter Kontrolle bekommt. Billy findet zu Kim zurück, und am Schluss reisen alle zum Happy-End nach Indien. Das hört sich jetzt nicht so doll an, aber die Show ist rund um diesen Hauptfaden mit mehreren Nebenhandlungen gespickt, die einfach super dazu passen. Die Darsteller tauchen überall im Publikum auf, und man wird voll ins Geschehen einbezogen *SCHLUCK* NaJa, dabei ist Max zu leckeren Lachshäppchen gekommen, und Vampy konnte ihre Frisurprobleme on Stage diskutieren ;-))).

Die Musik ist einfach genial. Boy George hat 16 neue Songs für dieses Musical geschrieben, von seinen alten Liedern wird nur "Do you really want to hurt me ?" und "Bow down Mister" verwandt. Die meisten neuen songs passen wunderbar ins Geschehen und es gibt einige Showstopper, wie z.B. die wunderbare Ballade "Stranger in this World" und den super Titel "I see trough you", in dem Billy, der gemerkt hat, das George die Drogen wichtiger sind, als seine Liebe, seine Enttäuschung kundtut.

Wir warten gespannt auf die komplett CD, und auf eine Wiederaufnahme des Stücks, das planmässig am 15.06. schliesst.

 

Wir wissen nicht genau wie authentisch Boy George seine eigene Geschichte erzählt, aber im wesentlichen sind Dinge, die damals bekannt wurden deutlich in dem Stück wieder zu erkennen.

 

 

4. Tag (Samstag)

 

The Coal Hole, The StrandAm Samstag Abend hatte wir keine Show, aber das macht uns nichts denn in London gibt’s eben immer etwas zu tun. Deshalb sind wir noch mal durch die Oxford Street, Bond Street, The Strand, etc, und dann einen wunderschönen Spaziergang am River Thames. Zum Abschluß sind wir dann in „The Goose“ einem sehr gemütlichen Pub in der Nähe unsers Hotels eingekehrt. Das Lager Beer ist dort wie in fast allen Pubs schön kühl und die Atmosphäre genau so wie man London lieben muß. Obwohl ein durchschnittlicher Pub mindestens 10 Beer-Sorten führt, haben wir bisher in ganz London weder Kölsch noch Düsseldorfer Altbier entdeckt ggg . Wir sind dann noch vor der Sperrstunde (11:00h) ins Hotel gegangen um schon ein paar Sachen zu packen. Am Sonntag müssen wir wieder Abschied nehmen seufz (Abb: The Coal Hole)

 

 

 

 

Table Market5. Tag (Sonntag)

 

 

Sonntagmorgen, vieeeeel Zeit, und wunderbares Wetter...was macht man da in London ??

Natürlich, ab nach Camden-Town zum Sonntagsflohmarkt :-)). Das Angebot dort ist einfach überwältigend, und dadurch das die meisten Stände in festen alten Gebäuden untergebracht sind, hat dieser Markt ein ganz besonderes Flair. Wir sind stundenlang durch die Reihen gebummelt, und haben es furchtbar bedauert nicht mehr 16 zu sein, weil es dort ganz genau das Outfit zu kaufen gibt, das man mit 16 als allerliebstes gehabt hätte ;-)))). Vom Markt aus, sind wir dann gemütlich durch den Regents-Park zurück in die City, wo wir noch dringend einiges einkaufen mussten *ggg*.

Dann war es leider auch schon wieder Zeit, zum Flughafen zu fahren *seufz*. Aber diesmal ist uns der Abschied nicht so schwer gefallen, weil wir ja in ein paar Wochen wieder in "unserem" geliebten London sind :-))). (Abb:Stable Market)

 

 

 

 

Viele Liebe Grüße

Vampy und Max